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Chlorophyll, Magnesium und natürliche Nahrungsergänzung

Die letzten Märzwochen waren so durchgehend trübe, daß man schon zweifelte, ob sich die Sonne jemals wieder blicken lassen würde. Fast ungläubig-staunend erleben wir nun, wie mit der belebenden Helligkeit alles Leben ringsum wieder erwacht. An unserer wiedergewonnenen Leichtigkeit erkennen wir mit einer gewissen Verblüffung, wie sehr uns das strahlende Licht gefehlt hat. Neue Perspektiven tun sich wie von selbst auf, ja fast schon übermütig breitet sich Lebenslust und Zuversicht aus.

Licht wirkt. Licht entfaltet seine Kraft, Leben zu schaffen. Ohne Wissenschaft weiß jedes Wesen, wie notwendig das unabdingbare Quantum Licht für unser Wohlbefinden, ja unser Überleben ist. Nicht nur Depressionen werden mit Lichttherapie gebessert, unzählige Stoffwechselvorgänge können ihre gesund erhaltenden Funktionen nur erfüllen, wenn natürliches Licht in ausreichender Stärke und Farbzusammensetzung auf Augen und Haut trifft.

Kraft des Frühlingslichts
Die Kraft des Frühlingslichts

Damit Licht in uns wirken, damit die Energie des Kosmos auf Erden wirksam empfangen werden kann, muß alles Lebendige mit Lichtsubstanzen, Lichtwandlern und -speichern ausgestattet sein. Die Pflanzen bieten uns als essentielle Lebensgrundlage die besten Formen assimilierbarer Elemente, die auch uns zu effektiven Lichtnutzern machen. Durch die Photosynthese liefert uns die Pflanze den Kohlenstoff, den Lichtstoff, der in den Kohlehydraten die Basis unserer Ernährung bildet. In der Flamme kann das Licht der Sonne aus dem Kohlenstoff wieder freigesetzt  werden.  Mit Hilfe des Chlorophylls und seinem Lichtvermittler Magnesium  kann die Pflanze das Licht im Kohlenstoff festhalten und es dort bewahren.  Die Umwandlung des Lichtes in Leben bedarf des Magnesiums als Vermittler in einem lebenden Organismus.

Die Pflanze verbindet Himmel und Erde und beschenkt uns mit den Stoffen, die aus der Zusammenführung beider Welten in ihr entstehen. Aus der Tiefe des Bodens holt sie die notwendigen Mineralien,  zB die Lichtsubstanzen Magnesium und Phosphor, und schafft mit Hilfe des himmlischen Lichts den Grundstock unserer Nahrung. Die neu erschaffene, lebende Substanz ist eigentlich aufgenommenes und umgewandeltes Sonnenlicht. Auch wir sind zu dieser Transformation fähig und müssen sie vollziehen können, wenn wir gesund bleiben wollen.

Wir nutzen das von der Pflanze geschöpfte Magnesium und aktivieren damit unsere Lichtumwandlungsprozesse. Die kosmische Strahlung, die wir als Säugetier mithilfe des Aufnehmers und -vermittlers Magnesium  als Licht aufnehmen, findet ihren Niederschlag zB in der Ausbildung der Knochen. Die Hälfte des menschlichen Magnesium ist in den Knochen gespeichert und bekanntlich ist die Mineralisierung der Knochen vom ausreichenden Lichtkontakt abhängig. Die Fähigkeit zur Lichtaufnahme durch Magnesium findet in abgewandelter Form unter Beteiligung des Phosphors auch bei der Energiebereitstellung durch ATP statt.

Es verwundert also nicht, daß in Zeiten starker Kalidüngung und somit der Magnesiumverdrängung aus unseren Böden in magnesiumarmen Gegenden doppelt so viele Carcinome auftreten wie anderswo. Krebs könnte man also ebenso wie die endogene Depression als Lichtstoffwechselstörung klassifizieren, was unter anderem an der ungleichgewichtigen Magnesiumversorgung und Verwertung liegt.

In den letzten Jahren ist immer deutlicher geworden, daß Pflanzenfarben eine wichtige Rolle zur Gesunderhaltung spielen. Hierbei spielt neben den Antocyanidinen das Chlorophyll, der grüne Farbstoff der Pflanze, eine herausragende Rolle.

Im Licht des Frühlings
Zum Licht hin

Über die beschriebene, magnesiuminduzierte, lichtumwandelnde Wirkung hinaus hat es eine besondere Bedeutung bei der Bildung des Hämoglobins. Die Produktion des  zum Sauerstofftransport im Blut nötigen  Hämoglobins wird durch Chlorophyll gefördert. Die erforderliche Aufnahme von Eisen über die Nahrung reicht allein nicht aus, um den Hämoglobinspiegel zu sichern. Erst die Zufuhr des  Chlorophylls der Pflanzen ist in der Lage die Bildung von Hämoglobin zu steigern. Und so ist es verständlich, daß ein längerer Lichtmangel eine Anämie auslösen kann, daß also das Eisen ohne Licht und Lichtvermittlung über das Chlorophyll „machtlos“ ist.

Es wird anhand der geschilderten Zusammenhänge deutlich, daß Chlorophyll in viele Lebensprozesse eingreift. Alle Vorgänge, die bei Infektionen und Entgiftungen ablaufen, werden vom Chlorophyll beeinflußt. Ob es um die Blutbildung und -verdünnung geht, die Infektionshemmung und Wundheilung, die besondere Affinität zum Magen-Darm-Trakt mit seiner bakteriostatischen Wirkung, Chlorophyll hat als Lichtvermittler eine ungeheuer heilkräftige Wirkung.

Erstaunlicherweise deklariert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung keine Mindestbedarfsmenge für Chlorophyll, wo sie doch sonst für jede Substanz den Tagesbedarf definiert. Überhaupt kann man sich des Verdachts nicht erwehren, daß die nachlässige Wertschätzung des Chlorophylls in der Medizin etwas mit seiner Nichtpatentierbarkeit zu tun hat. Vor dem Siegeszug der Antibiotika war Chlorophyll ein viel beachtetes Heilmittel.  Das Geheimnis des Chlorophylls ist seit den 40er Jahren keines mehr, seine hochgelobte, gesundheitliche Wirkung ist wissenschaftlich gründlich belegt.

Heute steht uns die „Kraft des Grüns“ mit den natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln wie Gerstengras oder Chlorella und Spirulina bequem zur Verfügung. So wie die Natur die Nahrung komponiert, gibt sie immer noch die beste Garantie dafür, daß Pflanzen und ihre Extrakte richtig angewendet als Lebensmittel auch Heilmittel sein können.

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