Sie sind hier
Startseite > Abnehmen > Psychologie des Abnehmens

Psychologie des Abnehmens

Das Rätsel, mit dem Sie ohne Stress und ohne Diät abnehmen, ist schon oft zu lösen versucht worden. Dabei ist es gar nicht so kompliziert zu verstehen, was dem Abnehmen entgegensteht.

Ist Sport wirklich die  beste Möglichkeit, langfristig und gesund abzunehmen? Zusammen mit kasteiendem Fasten?

Niemand wird behaupten, dass körperliche Anstrengung einen schlechten Einfluss auf unseren Körper oder unser Wohlbefinden hätte. Ganz im Gegenteil ist Bewegung in jeder Form, solange man es an Intensität nicht übertreibt, gesund und hält uns fit und durchaus froher. Was aber passiert, wenn wir vermehrt Sport treiben, um unser Gewicht zu reduzieren?

Wir trainieren und schwitzen und regen damit neben unserem Stoffwechsel meist unseren Frust an, wenn wir uns ohne Freude

Ich schau Dich an
Ich schau Dich gern an

anstrengen, nur um abzunehmen. Unser Körper „schreit“ nun förmlich nach mehr Energie,  Nahrung und vor allem nach Süßem, die abendliche Schokoeis-Attacke folgt unweigerlich. Das ist völlig natürlich, kommt uns aber gerade jetzt, wo wir doch abnehmen wollen, ganz und gar nicht gelegen. Unser Körper greift nämlich nur in Not die Fettreserven an. Die Folgen: Wir kräftigen  unseren Körper , steigern aber leider auch unseren Heißhunger. Ganz zu schweigen von oft begleiteten Essattacken. Hinzu kommt, daß wir schwere Muskeln aufbauen, dass sich unser Körper verändert. Das heißt u.U., dass unsere Waage noch mehr Gewicht anzeigt.

Gesundheitlich gesehen ist Sport eine wunderbare Sache, aber um erfolgreich abzunehmen, gibt es einen weitaus besseren Weg.

Denn das Geheimnis des Abnehmens ohne Diät und ohne JoJo-Effekt ist eine schon sehr alte, aber der breiten Masse nach wie vor leider sehr unbekannte Herangehensweise an die Problematik  „Abnehmen wegen Übergewichts“.

Um erfolgreich, gesund und ohne Diät abnehmen zu können und die erreichte Wunschfigur auch zu halten, muss man wissen und verstehen, daß Übergewicht immer emotional entsteht. Es ist sozusagen eine hoch gefühlvolle Angelegenheit. Auch Hormone, Stoffwechsel und andere Faktoren spielen natürlich eine Rolle. Jedoch die Ursache für Übergewicht liegt in vielen Fällen in unseren Gedanken, im Geiste und basiert auf unserer meist ganz unbewußten Lebenseinstellung. Hier ein paar erklärende  Anmerkungen dazu.
Jeder Mensch braucht zum Leben und für all seine Körperfunktionen einen gewissen Grundumsatz an Energie, die wir durch unsere tägliche
Nahrung aufnehmen. Doch ist es längst nicht mehr so, dass wir nur aus diesem Grunde Nahrung zu uns nehmen. Essen ist eine hoch emotionale
Angelegenheit geworden. Wir essen natürlich auch, wenn unser Energiebedarf schon längst gedeckt ist, wenn wir im Stress sind, wenn wir uns einsam fühlen, wenn wir euphorisch sind, in Krisen, wenn wir Konflikte mit anderen Menschen oder mit uns selbst haben. Wir essen, wenn wir traurig sind und oft sogar nur aus lauter Langeweile und Überdruß.

Durch Essen versuchen wir  unsere Probleme zu kompensieren, wir beruhigen uns und fühlen uns kurzzeitig besser. Tatsächlich beruhigt essen. Es macht uns „runder“, leider auch im wirklichen Sinne. Unser Essverhalten ist in ganz erheblichem Maße mit unseren Gedanken und Gefühlen verknüpft und von ihnen abhängig. Wir sind ihnen quasi ausgeliefert und verlieren gleichzeitig die Kontrolle über unsere Figur.

Der erste Schritt in unserem Abnehmprogramm sollte also sein, sich klar zu werden darüber,  warum wir wann in welchen Mengen Nahrung zu uns nehmen und ob Menge und Häufigkeit tatsächlich unserem Energiebedarf gemessen an z.B. unserer beruflichen Tätigkeit und dem Energiebedarf entsprechen.

So schwer es im konkreten Falle sein mag: Auch fürs Abnehmen ist Einsicht der beste Weg zum Erfolg. Diäten, Fasten und schweißtreibende Anstrengung machen nur Sinn, wenn man seinen Weg klar vor sich sieht und ihn eben nicht durch Essen – oder andere Süchte – vernebelt.

Top