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Eine Freude, was alles im Waldgarten wächst

Ein Waldgarten ist ein dreidimensionales System. In unseren Breiten kann man einen Waldgarten als Niederwald sehen. Beim Anlegen ist zu beachten, daß bei uns eine viel geringere Sonneneinstrahlung herrscht und deshalb muß man auch mit größeren Pflanzabständen arbeiten. Vor allem ist es ein nachaltiges System zur Lebenssicherung ohne Pestizide oder Kunstdünger. Aber immer bevor große Eingriffe zur Umwandlung eines Waldgartens vornimmt, wird man sich die notwendige Ruhe und Zeit nehmen, zu beobachten, was da ist. Sich die Ruhe und Zeit nehmen, könnte man als wichtigstes Prinzip bezeichnen.

Es ist eine Freude anzusehen, was in dem Waldgarten alles wächst und geerntet werden kann. Wir stecken wohl noch sehr in den Anfängen des nachhaltigen Wirtschaftens, was sich angesichts der Krisen und Rohstoffknappheiten vielleicht bald und drastisch ändern kann. Unsere Vorstellungen von einem „schönen“ Garten dürfte sich gewaltig ändern.

Vielfalt im Waldgarten statt Monokultur

Den Wert von Vielfalt in der Natur kann im permakultur Garten nach der Form eines natürlich gewachsenen Waldes exemplarisch gelebt werden. Diese Vielfalt erwächst aus dem Gleichgewicht und der Spannung in der Natur zwischen der Arten. Spannung und Symbiose zwischen den Pflanzen und Tieren. So kann ein sich selbst stabilisierendes System entstehen. Wie wir es dringender denn je brauchen.

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