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Meditation und Entspannung

Meditation gehört einfach zum Menschen. Obwohl sie meist unbewußt ausgeübt wird, kann ohne sie keine vernünftige oder intuitive Tat ausgeübt werden. Der Mensch strebt spontan nach Konzentration. Um das Übliche zu verfeinern, ist zuerst das Stillewerden zu erlernen. Atem, Meditation und Stille sind mächtige Mittel zur Erhaltung der Gesundheit seit allen Zeiten.

Alltagsstreß, mangelnde Bewegung, schlechte Ernährung, Erschöpfungszustände, Lebensumbrüche, Partnerverlust, Krankheit, Alterserscheinungen, Sinnkrisen und Lebensüberdruß – all dies bewirkt, daß wir Schaden nehmen können an Leib und Seele, nicht mehr zur Ruhe kommen und uns unsere Grenze hart ankommt. Zu erkennen, wo wir stehen, wie wir uns halten und geben, ganz praktisch erfahren, ob wir zu weit gehen oder uns unnötig bremsen, dies kann in der Ruhe erfahren werden.

Meditation. Es geht bei der Meditation nicht um Atemtechniken , mit denen man „effektiver“ atmen können soll. Es soll vielmehr erfahren werden, was wir tun, welche Bewegungen der Atem mit sich bringt, seinen körperlichen Ausdruck kennenlernen. Und anhand des Ausdruck immer deutlicher erfahren, wie wir reagieren, uns fühlen und denken.

Den Körper mit allen Gliedern zu lockern und „loszulassen“ beruhigt. Entspannt man seine Muskulatur, so fällt die gedankliche Sammlung leichter. Aber ebenso bewirkt die bewußt herbeigeführte Beruhigung der Gedanken eine Senkung des Muskeltonus. So wie die Verringerung der Atemfrequenz in körperlicher Ruhe eine Verminderung von Erregung anzeigt, so führt auch hier die willkürlich herbeigeführte Gedankenruhe zur Senkung des Atemtaktes. Diese Zusammenhänge kennenzulernen, die Verknüpfung von Körper und Geist mit Hilfe des Atems ist Leitlinie der Atem Meditation.

Gesundheitsaspekte der Meditation rücken immer mehr in den Vordergrund. In Langzeitstudien bestätigen sich die gesundheitlichen Vorteile bei regelmäßig Meditierenden.

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